Heilpflanzen gegen Erkältungssymptome

Immer mehr Menschen besinnen sich auf die Kraft der Heilpflanzen zurück, weil sie die Nebenwirkungen chemischer Substanzen vermeiden wollen. Wenn man sich näher im Garten der Natur umsieht, ist tatsächlich gegen fast jedes gesundheitliche Problem ein Kraut gewachsen. Auch Erkältungssymptome lassen sich mit pflanzlichen Mitteln lindern. Viele davon kann man selbst sammeln. Der folgende Artikel erklärt, welche das sind.

Die Heckenrose, auch unter der Bezeichnung Hagebutte bekannt, lindert Erkältungen und senkt das Fieber. Sie besitzt einen hohen Vitamin-C-Anteil, der entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt. Verwendet werden die ganzen Früchte, die im Herbst gesammelt werden. Sie können für einen Tee frisch zubereitet oder getrocknet werden.

Dem Holunder wurden einst mystische Kräfte nachgesagt. Grund dafür sind seine außerordentlichen Heilkräfte. Alle Pflanzenteile werden in der alternativen Medizin verwendet. Unter anderem steigert der Holunder die Abwehrkräfte. Man bereitet aus den reifen Beeren einen Saft zu oder verwendet die Holunderblüten zur Zubereitung eines Tees. Letzterer wirkt fiebersenkend.

Gegen grippale Infekte wird auch die Linde eingesetzt. Man kann sowohl die Blüten der Sommer- als auch die der Winterlinde verwenden. Sie werden zu einem Tee zubereitet oder zum Inhalieren verwendet. Ihre ätherischen Öle befreien die Nase. Die Flavonoide wirken entzündungshemmend und steigern die Abwehr. Lindenblüten besitzen eine schweißtreibende Wirkung.

Neben nervöser Unruhe und krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden lindert die Melisse Erkältungssymptome. Ihre Blätter werden vor der Blütezeit geerntet, da sie dann einen besonders angenehmen Geschmack besitzen. Die Melisse beinhaltet Flavonglykoside und ätherische Öle sowie Bitterstoffe. Sie kann als Tee zubereitet werden. Wer mag, isst einige Blätter des frischen Krauts.

Bei Halsschmerzen hat sich das Gurgeln mit einem Salbei-Aufguss bewährt. Hierzu werden die getrockneten oder frischen Blätter mit siedendem Wasser übergossen. Nach einer Ziehzeit von 5 bis 8 Minuten gießt man den Sud ab und lässt ihn abkühlen. Auch als Tee verwendet hilft Salbei, das Kratzen im Hals zu mindern. Der Grund für seine Wirksamkeit sind die ätherischen Öle, die Bakterien töten können.

Gegen Husten hilft der Thymian. Auch seine ätherischen Öle wirken desinfizierend. Verwendet werden die Blättchen und Stängel, die frisch oder getrocknet zu einem Tee zubereitet werden. Das Inhalieren befreit die Atemwege. Selbst ein fest sitzender Husten klingt schneller ab. Das Kraut wirkt schleimlösend.

Eine Bronchitis sowie der hartnäckige Husten lassen sich mit Efeu kurieren. Seine Blätter enthalten unter anderem Flavonoide und Triterpen-Saponin. Die Inhaltsstoffe besitzen eine schleimlösende Wirkung. Häufig wird Efeu mit anderen Heilkräutern gemischt, um eine effektivere Wirkung bei der Linderung von Erkältungskrankheiten zu erzielen.

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